Reis richtig kochen – So gehts

By : | 0 Comments | On : 20. August 2017 | Category : Reis kochen

Zereshk Polo

„Wie habt ihr diesen Reis so toll hinbekommen“, ist wohl eine der häufigsten Fragen die man Gästen in der orientalischen Küche beantworten muss. Dabei ist die Antwort ganz einfach…

 

Verhältnis von Reis und Wasser ist entscheidend

Das schlimmste was man beim Reiskochen tun kann ist einen Reisbeutel nehmen und ihn in 2 Liter kochendes Wasser zu werfen. Denn das Verhältnis zwischen Wasser und Reis ist von entscheidender Bedeutung. Grob gesagt benutzt man die doppelte Menge an Wasser die man als Reis dazugegeben hat.

Um nun nicht umständlich mit einer Waage handtieren zu müssen, bietet es sich an mit Tassen zu messen. Als weitere Faustformel gilt: für 1 Person 1 Tasse Reis plus 2 Tassen Wasser. Bei diesem Verhältnis wird der Reis gar, verkocht aber nicht und bleibt schön körnig.

Da Reis ein Naturprodukt ist, kann je nach Reissorte vorkommen das man einen Schluck mehr oder weniger Wasser dazu geben muss. Auch nach Vorliebe der „Bissigkeit“ des Reises kann man ein wenig experimentieren.

 

Lohnt sich die Anschaffung eines Reiskochers?

Die Frage beantwortet sich dadurch wie oft man Reis ist. Ein Reiskocher* besitzt einen großen Vorteil, und zwar kocht sich der Reis von allein. Man gibt Reis und Wasser in den Reiskocher, stellt ihn an und kümmert sich nicht mehr darum bis man ihn auf den Teller geben möchte.

Der Reiskocher erkennt nämlich, wenn alles Wasser verkocht ist und stellt sich automatisch auf Warmhalten.

Lohnt sich die Anschaffung eines Reiskochers für den eigenen Haushalt nicht, kann man natürlich auch einen Topf verwenden. Wichtig ist allerdings das der Topf beschichtet sein muss, damit der Reis nicht anbrennt. Bzw. „brennt“ er auf jeden Fall an, weil sich eine leichte Reiskruste am Boden bilden wird. Der Übergang zwischen „Wasser ist komplett verdampft“ und der „Reis brennt an“ ist fließend. Daher sollte auf keinen Fall ein Edelstahltopf verwendet werden!

Wer jetzt aber denkt das die Reiskruste ungewollt ist und er den Reis schon schnell vom Herd nehmen wird, hat noch nie persischen Reis gegessen. Diese Reiskruste ist nämlich eine Spezialität und besitzt sogar einen eigenen Namen, nämlich Tahdig.

Ehrlich gesagt bietet es sich sogar an seinen Reis in einer Pfanne zu kochen. Erstens sind die immer bestens antihaft beschichtet und zweitens bekommt man eine große Reiskruste. Probiert es mal aus.

Im nächten Artikel erfährst du wie man eine richtige persische Reiskruste hinbekommt.

 

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